© Frauenfeld & Berghof
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Die Firma Frauenfeld & Berghof ist eine der ältesten Baufirmen
in Wien. Sie wurde 1879 von Architekt und Stadtbaumeister Eduard Frauenfeld
gegründet und wurde im zu Ende gehenden 19. Jahrhundert, in der
sogenannten „Gründerzeit“, zu einem beachtlich großen
Bauunternehmen. Viele, auch heute noch bestehende Bauten sind von
der Firma errichtet worden, wie die Hochschule für Bodenkultur,
die Wr. Urania, das Schloß am Wilhelminenberg, das Südbahnhotel
am Semmering und viele hunderte größere und kleinere Industrie-
und Privatbauten.
Nach den wirtschaftlichen Turbulenzen des ersten Weltkrieges wurde
die Firma vom Baumeister Emil Wandruschkin übernommen, der die
Geschicke der Firma auch durch den zweiten Weltkrieg begleitete. Mit
der Besserung der wirtschaftlichen Verhältnisse ging es stetig
bergauf und 1947 trat Techn. Rat. Bmstr. Ing. Sigismund Hutschinski
als Mitgesellschafter in die Firma ein. Die Nachkriegszeit brachte
viele kleinere und mittlere Aufträge im Wiederaufbaubereich und
die Firma begann sich auf Sanierung und Renovierung zu spezialisieren.
1968 trat Dipl. Ing. Werner Hutschinski als Mitgesellschafter in die
Firma ein, die nach dem Ausscheiden von Bmstr. Wandruschkin in der
Folge als Familienbetrieb fortgeführt wurde. Die Firma konzentrierte
sich in immer größerem Ausmaß als Spezialbetrieb
für denkmalpflegerische Arbeiten und der Instandsetzung von Fassaden
und Wohnungen. Sie hat damit beigetragen das historische Stadtbild
der Stadt Wien in der Nachkriegszeit wieder herzustellen, was in enger
Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt und den zuständigen Stellen
des Magistrates der Stadt Wien gelang. Mittlerweile ist Baurat h.c.
Komm. Rat. Dipl. Ing. Werner Hutschinski der alleinige Gesellschafter
der Firma und ist mit seinen Mitarbeitern nach wie vor den Spezialaufgaben
der Firma treu geblieben. Viele Kunden und Institutionen, überwiegend
aus dem privaten Bereich, bezeugen den konsequent eingeschlagenen
Weg. |
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